Seniorenstammtisch - Verkehrswacht Munster-Bispingen e.V.

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Seniorenstammtisch

Veranstaltungen
7. Seniorenstammtisch der Verkehrswacht

Polizeichef berichtete über Unfallgeschehen.
7. Seniorenstammtisch der Verkehrswacht und des Seniorenbeirates fand großes Interesse.
Bis auf den letzten Platz war der hübsch hergerichtete Raum im Restaurant Oase im Soldatenheim
beim 7. Seniorenstammtisch der Verkehrswacht Munster-Bispingen besetzt. Der Verein hatte zusammen mit dem städtischen Seniorenbeirat eingeladen zum Thema Unfallgeschehen in Munster und Umgebung. Als Referent konnte der Leiter des Polizeikommissariats Munster, der Erste Polizeihauptkommissar Wiking Dürre, gewonnen werden. In seinem etwa dreißig minütigen Vortrag stellte er zunächst die Unfallsituation anhand von statistischen Unterlagen im Heidekreis vor. Die allgemein steigende Zahl von an Unfällen beteiligten Senioren ist auch im Heidekreis spürbar, stellte  der Polizeichef fest. Neben der Beteiligung als Kfz.-Führer geraten Senioren auch zunehmend als Fahrradfahrer, insbesondere als Fahrer von E-Bikes, also Elektrofahrrädern, in das Unfallgeschehen. Dürre, und der Vorsitzende der Verkehrswacht Bodo Rockmann, mahnten die Anwesenden die Geschwindigkeit mit denen die Elektrofahrräder betrieben werden, nicht zu unterschätzen. Wer schon unsicher mit einem normalen Fahrrad unterwegs sei, der sollte nicht unüberlegt auf ein noch schnelleres Fahrzeug umsteigen, die Gefahr zu stürzen sei groß. Als Verfechter des Fahrradhelms wies Rockmann ein weiteres Mal auf das Tragen eines Fahrradhelms hin. „Der Helm kann zwar keinen Unfall verhindern, aber die möglichen Folgen des Sturzes erheblich mindern. Wenn ich schon 1500-2000 Euro für ein E-Bike ausgebe, dann habe ich auch fünfzig Euro für einen Helm übrig“, so Rockmann.
Eine gewisse Unfallhäufung stellte der Polizeichef an der Dethlinger Kreuzung fest. Hier wird sich demnächst auch die Unfallkommission der Polizeiinspektion damit befassen müssen.  Innerorts komme es häufig zu Fahrradunfällen besonders an den Hauptverkehrsstraßen entlang der Danziger Straße, dem Rehrhofer Weg und der Lüneburger Straße. Immer wieder auffällig seien zudem die Wildunfälle. Hier appellierte Dürre die Autofahrer zum umsichtigen und vorsichtigen Fahren, besonders in den Abendstunden und am frühen Morgen. Wie schnell so ein Unfall geschehen kann, darüber wusste der stellvertretende Seniorenbeiratsvorsitzende Adolf Köthe zu berichten. Trotz einer Geschwindigkeit deutlich unter 100 km/h lief ihm auf dem Landesstraße zwischen Dethlingen und Trauen am frühen Abend ein Wildschwein seitlich in den Wagen. „Da hatte ich überhaupt keine Chance zu reagieren, Wildschwein tot, und mein nur wenige Monate altes Auto erheblich beschädigt“.
Rockmann bedankte sich bei  seinem früheren Arbeitskollegen für dessen interessanten Vortrag. Die Gäste zollten kräftigen Beifall.
Nach dem Vortrag nahmen die Gäste bei Kaffee und Kuchen gerne die Gelegenheit war sich mit den Gastgebern  in regen Gesprächen auszutauschen. Der achte Seniorenstammtisch findet am 17. November ebenfalls im Soldatenheim statt. Das Thema ist derzeit noch nicht bekannt, wird sich aber wieder um das Verkehrsgeschehen handeln.
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